Hintergründe

… die sich lohnen,
sie ins rechte Licht zu rücken.

Zunehmend verarmt die Sprache, Kommunikationsschwäche macht sich breit, Digitalisierung lernt das Schweigen. Verlieren wir die Sprache, verlieren wir unsere Wurzeln, die Kunst, das Handwerk und unsere Kultur.

Leider nehmen sich viele Menschen in unserer modernen, hektischen Welt viel zu wenig Zeit, um inne zu halten und nachzuspüren, welche Wirkung Worte auf uns haben und was da so aus allen Richtungen auf uns zu schwappt. Oftmals wird es ohne inneres Forschen nachgeplappert oder voreilig gleich wieder hinaus geplaudert.

Worte können Kraft geben oder uns lähmen, sie können manipulierend eingesetzt werden oder befreiend und liebevoll wirken. Die Wortwahl ist eine einfache Methode, um Gefühle zu beeinflussen, was auf vielfache Weise durch die Filmindustrie, Werbemedien und tägliche Nachrichten stattfindet. Worte werden verwendet, verbraucht und teilweise missbraucht, um sie dann sehr gezielt für eigene Zwecke einzusetzen.

Schriftzeichen sind Kraftgefüge, mit welchen der Mensch grandioses bewegen und sogar die Erde heilen kann.

Auch heute noch besitzt das Wort eine magische Kraft und ist ein magischer, ja sogar priesterlicher Akt, Energie zusammenzubringen. Im Anfang war das Wort und daraus ist alles entstanden.

Der Kehlkopf ist der Ort des Selbstausdrucks. Hier befindet sich unser „Übersetzer“. Das Kehlkopf-Chakra übersetzt das kosmische Bewusstsein sowie zum Beispiel auch Traumbilder ins Unterbewusstsein oder in andere Bewusstseinsebenen und mit Hilfe von Lunge, Atem und Stimmbereich werden Worte Wirklichkeit.

Schon Johann Wolfgang von Goethe erzählt von einem Schöpfungsakt in einem Gedicht.

Sei das Wort die Braut genannt,
Bräutigam der Geist;
Diese Hochzeit hat gekannt,
Wer Hafisen preist.

VAK ist im Sanskrit die Göttin von der alles ausgeht. Göttin das Wort, Göttin die Sprache, Göttin der Austausch, Göttin die Rede. Die Braut.

AMIN (Amen) ist Herr der verborgenen Schrift, das Bewusstsein des Bewusstseins, das Leben des Lebens. Bräutigam der Geist.

Wenn wir Worte in unserem Mundraum mitteles Zunge und Lippen bilden, ereignet sich eine Hochzeit oder ein Schöpfungsakt zwischen

dem Oberkiefer – dem Gewölbe, dem Himmel, Gott,
dem Unterkiefer – der Schale, der Erde, der Göttin.

Ebenso ist die Zunge dem Männlichen und Gott zugeordnet und die Lippen entsprechen dem Weiblichen und der Göttin.

Dies verdeutlicht die Aussage: Im Anfang war das Wort und Nichts ist geworden, es sei denn durch dasselbe. Das Wort die Göttin, eins mit Gott.

Wenn dies bewusst ist, dass wir göttliches Wissen und Impulse auf so göttliche Weise in unserem Mund zu Worten fassen können, um sie damit auf die Erde zu bringen, dann kann Heilung und Frieden in uns und um uns auf der Erde entstehen.

In unserer Wort-Werkstatt widmen wir uns drei Elementen,
um Tore zur Welt der Worte öffnen zu können.
Herzwärts
Im Windspiel
Freischritt