OM – cOMe hOMe – kOMm

Dieser wohlbekannte Laut verleiht der unendlichen Vieleinheit der Schöpfung Ausdruck.

Schon in dem wir das O mit dem Mund bilden, ergibt dies eine kreisförmige Öffnung, ein kugeliges Geheimnis für das Vollkommene. Wir bilden mit unserem Himmelsgewölbe – unserem Oberkiefer – und unserer Erdenschale – dem Unterkiefer – im Mund ein Rund, den Anfang ohne Ende, das Allumfassende.

Mit dem M – ein zartes Berühren der Lippen, wie bei einem Kuss – bringen wir dieses Rund in Schwingung und Vibration. Es ertönt aus unserem Mund der Urklang.
OM, der Mund voll, der Raum voll, Vollständigkeit in der Kugel, das Vollkommene.

Komm heim! Come Home! OM ist die Heimat. OM ist auch der Mensch.

OM wird als Mantra mit der höchsten Klangschwingung bezeichnet. Das OM ist Keimsilbe aus welchem alles erschaffen wurde. Das Zentrum von welchem alle Schwingungen, alle Vibrationen ausgehen.

Doch es hat auch eine innige Verbindung mit OMA – der göttlichen Urmutter, Hüterin aller Vibrationen, von welcher alle Schwingungen, alle Erscheinungen, jeder Tanz, jede Bewegung kommt. OM oder VAK heisst auch die Göttin, von der alles ausgeht, die Göttin das Wort. Die Göttin, welcher jeder Austausch ist, der sich zwischen irgendwelchen Wesen vollzieht. Selbst Dein Selbstgespräch, wenn Du Dich selbst befragst und Dir selbst antwortest ist VAK, die Göttin. Dies alles ist Tätigkeit von OM, es ist alles Tätigkeit des Wortes.
Das Wort aus dem alles geworden ist. Du bist eins mit der Urmutter durch das Wort.

Laut der Lehre des Sanskrit beherbergt das OM als Mutterlaut alle Konsonanten und Vokale irgendeiner kosmischen Sprache und aller Sprachen auf der Erde.

Über eine Mantra-Wortmeditation wie das OM werden nach innen und aussen positive Veränderungen erwirkt. Der ganze Leib kommt in Schwingung und Vibration.

Johann Wolfgang von Goethe hat es so trefflich beschrieben “Alles ist aus dem Wasser entsprungen! Alles wird durch das Wasser erhalten! Ozean, schenk uns dein ewiges Walten!”

Der Mensch findet sein Spiegelbild im stillen Wasser. Jedes Waser kommt durch Klang ins Schwingen und Vibration. Das Wasser gibt Antwort.

Unser Leib besteht aus ca. 70 % Wasser und auch dieses Wasser gibt Antwort in Form von Schwingung auf jeglichen Klang – wie beispielsweise die Worte, die auf uns zukommen und die wir aussenden.

Alexander Lauterwasser erforscht seit Jahrzehnten die Strukturen und Verhaltensweisen von Wasser. Mit einer neuen Technik gewährt Alexander Lauterwasser einem breiteren Publikum deutschlandweit überraschende Einblicke in die gestaltschaffenden Prozesse von Klängen und Musik. Hierbei wird nicht die Musik selbst sichtbar, sondern die Antwort des Wassers auf die Klangschwingungen in Gestalt der Oberflächenwellen.
Bei dem von ihm entwickelten Verfahren werden Töne über Mikrofon und Schallwandler in eine Schale mit Wasser übertragen, die entstehenden Strukturen auf der Wasserfläche beleuchtet und dann fotografiert oder gefilmt. www.wasserklangbilder.de

Mit der freundlichen Genehmigung von Alexander Lauterwasser dürfen wir hier mit seinen Bildern aufzeigen und verdeutlichen, in welch einer Formvollendung und Schönheit sich das Wort OM als Klang darstellt.

Es zeigt das Rund – ohne Anfang und Ende –. Das Wasser antwortet mit einem wundervollen Klangbild auf das OM in Form des Sonnenzeichens.

In gleicher Weise erscheint ein Klangbild auf die Töne des ältesten Naturinstruments der Ureinwohner Australiens und macht deutlich, welch heilende Wirkung in den Lauten des Didgeridoos verborgen ist.

Diese Bilder mögen aufzeigen, welch mächtigen Ursprung das Wort OM hat und weshalb es im come home – komm heim – wieder zu finden ist. Es ist unsere Heimat.

Pflegen wir dieses Mantra, erinnern sich unsere Wasser, unser Leib und unsere Seele an unsere Heimat, an unsere Herkunft. Schmecken, erfühlen, erfüllen wir dieses Wort, kommt dabei unser ganzes Wesen ebenfalls in diese sonnige vollkommene Schwingung und es kann dadurch möglich werden, die Türen zur Heimat wieder zu öffnen.

Come Home – Komm heim – zu Vater-Mutter-Urgrund.