Kerngesund mit Kernobst

Bei einem Besuch auf dem Bauernmarkt sah ich an einem Marktstand wunderschöne Weintrauben.

Kernig laut und deutlich stellte ich der Verkäuferin eine wichtige Kernfrage: „Können Sie mir bitte sagen, ob diese Trauben Kerne haben?“

Leicht verunsichert und fast mit schlechtem Gewissen  kam von der Verkäufern folgende Kernaussage: „Ja schon, aber sicher nur sehr wenige.“

Für das Natürlichste auf der Erde – Früchte mit Kern – versuchte die Verkäuferin mir fast entschuldigend und rechtfertigend vorzuflunkern und auf ihre Weise zu verklickern, dass nur ein bisschen Kern drin ist.

Wie absurd ist so eine Haltung!

Augenzwinkernd und um die Situation wieder aufzulockern, sagte ich wieder mit kräftiger Stimme: „Ja prima, denn ich will Trauben mit Kernen, denn das ist das Kernstück einer Traube.“

Die Verkäuferin lächelte leicht verlegen, doch sichtlich erleichtert lieβ sie durchsickern: „Ja wissen sie 90 % der Verbraucher wünschen kernlose Trauben und es heisst, dass besonders Kinder gerne jene ohne Kern essen.“

Mittlerweile waren andere Kunden auf unser Gespräch aufmerksam geworden und ich erwiderte der Verkäuferin: „Das ist wohl das Kernproblem, wenn den Verbrauchern und Kurzzeitdenkern von heutzutage immer alle Wünsche erfüllt werden.“

Dieses Ereignis am Marktstand zählt wohl zu den Klassikern zum Thema Kern-Obst.

Was lässt Bauern so sehr auf das Kerngeschäft der Industrie und Politikern hören? Kritikern ist dies schon lange ein Dorn im Auge, denn Kernforschung war bei den Naturvölkern ein Muss und sollte auch bei uns wieder zunehmend aufflackern.

Was spricht gegen KERNsarnierung und EntKERNen?

Wurden wir Menschen jemals zu diesem Kern-Thema befragt? Was will man uns da verhökern, dass gerade Kinder am liebsten kernloses Obst mögen?
Weshalb wird dafür die Werbetrommel gerührt, um die Nachfrage nach kernlosem Obst zu manipulieren?

Pokern wir Menschen dabei nicht sehr hoch und verlieren dabei das Wesentliche?

Besteht noch die Hoffnung, dass es bei allen Völkern durchsickern kann, wie wertvoll dieser Wesenskern im Obst ist?
Können andere Sichtweisen es bei dem Menschen wieder verankern, dass der Kern in Obst und Gemüse eine wertvolle Nahrung für unseren eigenen Licht-Kern ist?

Wann beginnen Menschen den Apfel wegen des Kerns zu essen?

 Das Wesentliche im Mensch sowie in Obst und Gemüse ist der Kern!

 Ist allen bewusst, dass bei dem Wort „kernlos“ keine Steigerung möglich ist,
jedoch in der Schöpfung und in der Natur sich alles kontinuierlich steigert?

Stellen wir den Menschen in den Apfel, ist der Stiel wie der innere Lichtstrahl des Menschen, welcher ihn mit Himmel und Erde verbindet. Ein feiner diamantener Strahl, der aus den höchsten Höhen kommt, in der Hauptesmitte eintrifft, durch die Wirbelsäule hindurch fährt und am Steiss wieder austritt, bis hinein in die Erdenmitte. So ist der Mensch gut behütet zwischen Himmel und Erde.

Die Blüte am unteren Ende, steht in inniger Verbindung mit dem Basis-Chakra. Aus der Blüte erwächst jeder Apfel und aus dem Bereich des Basis-Chakras (dieses Chakra ist der Erde zugeordnet), entsteht jedes menschliche Leben.

Ähnlich wie die zarte Apfelhaut, die den Apfel umhüllt, umgibt den Menschen eine äussere Hüllschicht, der Sonnenäther. Breitet der Mensch seine Arme weit aus, so erreicht er diese mit seinen längsten Fingerspitzen.

Das weisse Fruchtfleisch gleicht des Menschen Ätherleib mit allen seinen Schichten, worin alles von dem Menschen eingeschrieben ist.

Die fünf Apfelkerne und auch fünf Blütenblätter erzählen von der Zahl fünf, der Zahl des Menschen. Fünf Endungen hat der Mensch – Kopf, 2 Hände, 2 Füsse -, werden diese Endungen miteinander verbunden, entsteht der Fünfstern. Die Kosmische Energie, der Lebensstrom, fließt entsprechend der Form des Fünfeckstern in unserem Körper, so daß die rechte Seite positiv und die linke Seite negativ geladen ist. Im Kopfteil umgekehrt.

Legen wir unsere Hände oder Füsse aufeinander, verbinden wir die weibliche mit der männlichen Seite. Dies nur als kleine Erklärung.

So wie die Licht-Kern-Kraft in der Traube, Apfel etc. lebendig pulsiert, Hormone für das Wachstum aussendet und dazu beiträgt, dass die Pflanze Früchte trägt und mit einer wohltuenden Farbe und gelungenen Form  die Reife ausstrahlt, um zu einer Nahrung für den Menschen zu werden,
so pulsiert diese Licht-Kern-Kraft auch im Menschen.

Dieses „Kernwesen“ des Menschen ist im höchsten Sinne Anteil an Gottes Urwesen – es ist der Same, der Funke Gottes (oder wie immer das jede Kultur nennen mag) und Wesentlich EINS mit ihm und somit auch ALLein.

Pflanzen und Tiere wurden zu des Menschen Freund erhoben („macht Euch die Erde untertan“ was ursprünglich bedeutete „Lernt von der Natur, geht in die Natur, sie ist die grösste Lehrmeisterin“).

Die Pflanzenkräfte, welche von der göttlichen Kraft durchdrungen sind, empfangen die Menschen bis in ihr Physisches, bis ins Körperliche hinein und bekommen durch diese Pflanzen Nahrung für den inneren Kern.

Dies bedeutet, dass jeder Kern in der Traube, im Apfel, in der Mango, jeder Nuss-Kern auch jedes Getreidekorn uns an unseren eigenen Kern erinnert. Nehmen wir einen Kern in den Mund (Oberkiefer Himmel, Unterkiefer Erde) dann werden wir an den Ursprung erinnert, an das WESENTLICHE erinnert, woher wir abstammen.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!!