Kefren – der die Sonne bewegt

Eine Übung, die ihren Ursprung in der Natur hat
Die Mist-Käfer wurden als Scarabaeus schon in der Antike von den Ägyptern und den alten Griechen wegen ihrer unbändigen Kräfte und ihrer Zielstrebigkeit als Gottheit verehrt. Man glaubte, der Käfer rolle den Sonnenball über den Himmel. Skarabäen wurden deshalb in vielen Darstellungen und Skulpturen verewigt.

Statt eine ruhige Kugel zu schieben, vollbringt er einen Kraftakt. Dank seiner Vorliebe für frischen Dung ist er einer der wichtigsten Tiere im Ökosystem. Der Mistkäfer formt aus einem Gemisch von Dung und Erde eine Kugel, dreht sich dann herum und rollt die Kugel im Kopfstand mit seinen Hinterbeinen weiter. Das Weibchen legt ihre Eier in den Kugeln ab, aus denen dann die Larven für eine neue Generation von Saubermachern schlüpfen.

Männchen und Weibchen kümmern sich gemeinsam um den Nachwuchs, indem sie nach der Paarung in Zusammenarbeit einen unterirdischen, aus vielen Kammern bestehenden Gang bauen, welcher für die Versorgung der Brut mit Nahrungsvorräten aus Kot auslegt wird.

Durch das Vergraben des Dungs sorgen die Käfer auch für Düngung und auch die Aussaat neuer Pflanzen und Bäume. So schließt sich der Naturkreislauf wieder.
Sowohl die tagaktiven und nachtaktiven Mistkäfer haben einen genialen Orientierungssinn.

Am Tag nutzen beide die Sonne als Kompass. In der Nacht orientieren sich die tagaktiven Käfer wie sie es gewohnt sind, an der vergleichsweise hellsten Lichtquelle, in diesem Fall dem Mond. Die nachtaktiven Käfer ignorieren den Himmelskörper und steuern mithilfe der Polarisierung des Mondlichts. So können sie alles vorhandene Licht nutzen.
In Neumondnächten, wenn weder der Mond noch ein Polarisationsmuster sichtbar ist, orientieren sich die Mistkäfer dann am auffällig hellen Streifen der Milchstraße, um ihre kostbare Dungkugel auf geradem Weg von der Konkurrenz wegzurollen, um sie dann in Ruhe zu verspeisen.

Der Mistkäfer ist ein helles Köpfchen

Die Ägypter haben – wie es ursprünglich von der Natur und der Schöpfung so angelegt ist – den Mistkäfer beobachtet und geforscht. Es wurde sich die Natur untertan gemacht, in dem Sinne, dass von ihr gelernt und nachgeahmt wurde. Dies ist ein völlig anderes untertan machen, als es in der heutigen Zeit geschieht, in dem die Natur ausgebeutet und oftmals auch vergewaltigt wird.

Wie die Bilderkollage oben zeigt, ist die Schädeldecke des Menschen und der Panzer des Mistkäfers nahezu identisch.

Für das Urvolk rollte der Kefren einen Sonnenball, welcher immer wieder neues Leben hervorbringt. Da der Kefren seine Brut in die Mistkugel legte, sahen sie, dass aus dieser Kugel immer wieder neues Leben hervor kam, auch wenn das Alte bereits gestorben war.

Sie ahmten die Rollbewegung nach, welcher der Kefren auf seinem Weg vollzog, indem sie mit Nacken und Haupt eine rollende Bewegung durchführten, mit welcher sie ihre eigene innere Sonne im Haupt umrundeten. Sie bewegten demzufolge ebenso ihre eigene Sonne.

Diese Bewegung hatte zur Folge, dass die Energie in der Wirbelsäule angeregt wurde und der Kraftstrom der Kundalini aufsteigen konnte und das Licht im Haupt leuchten lässt.

Eine sehr kraftvolle und wirkungsvolle Übung für den Aufstieg des Menschen, welche wir gerne in einem unserer Werkstatt-Tage näher erklären und anleiten wollen. Bitte habt Verständnis, dass dies via Internet und Webseite für uns keinen Sinn macht, so eine heilige und heilvolle Übung hier ins Netz zu stellen.

Wer noch gerne mehr vom Mistkäfer erfahren möchte, hier gibt es von Christian Andersen ein sinnreiches Märchen vom Mistkäfer.