Richtig ankommen ist eine Kunst

Eine Übung, um die eigenen schöpferischen Kräfte zu entfalten.

Wie kommst Du an? Wo findest Du Dein ICH?

Ankommen ist eine Bündelung in diesem Leib, an diesem Ort, zu dieser Zeit.
Das Innerste möchte erkannt und erfahren werden.

Wenn Laute und Verbindungen von Lauten übereinstimmen mit dem Sinngehalt, dann kann einiges bewirkt werden und es werden Urkräfte in Bewegung gesetzt.

Übung:

Finde eine aufrechte Sitzposition.
Konzentriere Dich auf Dein Haupt – Stirn – Stirnseiten – Hinterkopf.

Behalte alle Positionen im Bewusstsein und beginne mit Deinem Kopf eine liegende Acht oder Lemniskate zu beschreiben.

Übe diese Bewegung für eine Weile in einem ruhigen Rhythmus.

Es entsteht eine schwingende Form und regt einen hellen, reinen Ton im Haupt an.

Dann halte inne, sitze aufrecht und fühle Deinen Atem.
Was geschieht da, wenn Du den Wind spürst, beim Einatmen in der Nase?
Fühle die Luft in der Nase!
Atme aus, friedvoll und sanft.

Pflege dies mindestens 10 Mal.

Spreche und erfahre
Dann taste Dich mit Deiner Wahrnehmung behutsam an Deine Hauptesmitte heran.
Dort nahe bei Deinem Innersten – was erfährst Du da?
Erfühle, erspüre diesen Ort in der Mitte Deines Hauptes.

Und nun beginne, indem Du jede Silbe, jeden Konsonanten, jedes Wort betonst, es fühlst und schmeckst.
Fühle Deinen Nacken, Deinen Kehlkopfbereich, Deinen Gaumen, Deinen Mund, die Lippen, die Zunge.
Erfahre die Laute, koste sie.
Summe das M – erspüre diesen Laut, es ist im ganzen Kopf zu spüren.
Summe das N – bemerke wie es gegen den Gaumen presst
Es beginnt zu schwingen – M bedeutet Mitte, das Innerste, innen.

Und nun beginne zu sprechen
Nah, nah, nah, nah, nah, nah, nah, nah, nah……….
Mei, mei, mei, mei, mei, mei, mei, mei, mei, mei, mei……………..
Nah meinem, nah meinem, nah meinem, nah meinem, nah meinem, nah meinem……

Und nun spreche sehr leise, sanft, innig und gut betont Wort für Wort:
Nah meinem Innersten, nah meinem Innersten, nah meinem Innersten, nah meinem Innersten……..
Nah meinem Innersten ist einer mit Namen Amen, nah meinem Innersten ist einer mit Namen Amen, nah meinem Innersten ist einer mit Namen Amen…….

Übe diese 10 – 15 Minuten monoton gesprochen ……… und erspüre was geschieht
und erinnere während des Übens immer Deine Hauptesmitte.

Koste diese Worte und deren Schwingung auch auf andere Weise, indem Du es als Mantra singst. Wie wirkt es dann in Dir?
Nehme den Unterschied zwischen Wort sprechen und Wort singen wahr.

Wie bei allen Übungen, ist auch bei dieser das Nachspüren ein wichtiger Bestandteil. Beobachte was singt oder spricht da noch in Dir, obwohl die Übung beendet ist? Was klingt in Dir? Wie fühlt es sich in Deinem Haupt an? Wie nimmst Du nun Dein Umfeld wahr? Höre und achte alles was sich zeigt und möge es noch so klein erscheinen. Schätze und achte selbst die kleinsten Erkenntnisse. Auch kleinste Samen – wie die einer Pinie – können zu riesigen Bäumen erwachsen.

Übst und pflegst Du diese Wortlaute für einige Tage oder Wochen, dann tue es jedes Mal völlig neu, als würdest Du die Übung zum ersten Mal sprechen. Entlasse auch jedes Mal aufs Neue alles was Du dadurch wahrgenommen und erlebt hast.

Damit schenkst Du Dir die Freiheit, dass immer wieder etwas Neues entstehen kann, das nur Dir gehört und somit werden Deine Erfahrungen reicher und reicher.

AMEN – Sonnengott AMIN – das Licht im Inneren